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Über uns

Hunde sind nicht unser ganzes Leben, aber sie machen aus unserem Leben ein Ganzes.

- Roger Andrew Caras -

Wir, das sind mein Mann Axel, unser Sohn Maximilian, unsere Tochter Marlena, unser Mischlings-Rüde Boomer, unsere Briard-Hündin Happyness (genannt Mila) und seit dem 08.02.2018 ihre erste Tochter Asali.
Wir wohnen in Nordrhein-Westfalen, am westlichen Ortsrand von Herford, im Ortsteil Herringhausen. Dort haben wir ein Haus mit einem großen Garten, auf dem mein Mann seinem Pflanzen-Hobby nachgeht und sich unsere Hunde nach Herzenslust austoben können.
Schon als Kinder sind mein Mann und ich mit Hunden aufgewachsen. Mein besonderes Augenmerk galt schon damals langhaarigen, wuscheligen Hunden und so schlug mein Kinderherz jedes mal höher, wenn ich den Bobtail in unserer Siedlung sah.

Auch mein Mann und ich waren schnell der Meinung unser Leben mit einem Hund bereichern zu wollen. So zog bereits nach kurzer Zeit unsere Westhighland-Hündin Cindy bei uns ein, die uns dreizehn Jahre lang große Freude bereitete.
Die Liebe zu der Rasse Briard hat vor ca. 18 Jahren, bei einem unserer zahlreichen Sommerurlaube in Grömitz begonnen. Dort trafen wir beim Besuch des Klosterfestes in Cismar zufällig auf einen imposanten fauve-farbenen Briard-Rüden.

Ich war vom Fleck weg begeistert von seiner eleganten Erscheinung, dem langen wehenden Fell und der Leichtfüssigkeit, mit dem dieser doch recht kräftige Hund über den Boden schwebte, so als ob er ihn nur streife. Außerdem hatte er trotz seiner doch beträchtlichen Größe ein ausgesprochen liebenswertes und ausgeglichenes Wesen.
Da mir die Rasse bisher nicht geläufig war, recherchierte ich noch im Urlaub und mir wurde schnell klar, dass dies kein Hund ist, den man so nebenbei als glücklichen Familienhund hält. Sein Temperament, seine Intelligenz und Energie verlangen nach einer wohldosierten Beschäftigung, bei der dieser gelehrige Arbeitshund Bestätigung findet.

Da unsere familiäre Situation - unser Sohn war erst knapp 3 Jahre und unsere Tochter sollte noch folgen - neben den beruflichen Verpflichtungen den nach meiner Einschätzung erforderlichen Zeitrahmen zu der Zeit nicht hergab, blieb der Wunsch nach einem eigenen Briard bestehen und unserer Westhighland-Hündin folgte zunächst unser Mischlings-Rüde Boomer, der uns täglich aufs neue zum Schmunzeln bringt. Ein Mischling wurde es wohl eher, weil wir trotz intensiver Suche keine Hunderasse fanden, die dem Briard gleich kam und unseren damaligen, freien Zeitkapazitäten entsprach.

Das Interesse und der Wunsch nach einer eigenen zotteligen Briard-Fellnase blieb aber über die Jahre bestehen. Und so besuchten wir Hundeausstellungen, bei denen wir so gut wie ausschließlich am Briard-Ring standen und freuten uns, wenn uns im Alltag ein Briard begegnete.

Die große Frage, wann nun der richtige Zeitpunkt für einen eigenen Briard sein sollte, blieb aber. Glücklicherweise wurde mir diese Entscheidung im Jahr 2013 beim alljährlichen Mittsommernachtsfest in unserer Stadt und dem sich daraus entwickelnden "roten Faden" abgenommen. Dort trafen wir ein junges Mädchen mit ihrer Briard-Hündin, die uns voller Begeisterung und kurzer Hand den französischen Namen ihres Züchters notierte und mich animierte auf seiner Seite vorbei zu schauen. Noch weitere drei Wochen sollten vergehen, bis ich dies tat und völlig überrascht feststellte, dass wir mit diesem Züchter bereits bei einer Ausstellung ins Gespräch gekommen waren und seine Hündin gerade den H-Wurf zur Welt gebracht hatte. Nach reiflicher Überlegung und dem Zufall noch einer freien Hündin in dem Wurf, war die Entscheidung gefallen, die mein Leben von Grund auf veränderte und die ich noch keinen Tag bereut habe.

Jede freie Minute gehört seitdem meinen beiden Briard-Hündinnen , die mit Leidenschaft zu einem spannenden und vielseitigen Hobby für mich geworden sind. Ob gemeinsam auf dem Hundeplatz zu arbeiten, Rad zu fahren, zu joggen oder lange Spaziergänge zu machen, mein Leben ist durch sie erst zu "einem Ganzen" geworden und ich genieße jede Minute mit ihnen. Ganz besonders freue ich mich, wenn ich diese Freude, die ich an bzw. mit meinen Briard-Hündinnen habe auch an andere Menschen weitergeben kann: sei es in Form von Besuchen im Altenheim oder bei Kindern, die es einfach genießen das lange, wuschelige Fell zu streicheln oder den Spielaufforderungen meiner Fellnasen mit ebenso großer Freude nachzukommen. Und auch mein Mann hat sehr viel Freude an ihnen und unterstützt mich umfassend bei meiner liebevollen, kleinen Familienzucht.
Rückblickend war die Anschaffung meiner Briard-Hündin "wie ein Stück vom Himmel", bei dem ich lediglich ein wenig bereue, diesen Schritt nicht schon eher gegangen zu sein. Und da auch unser Wohngebiet hier früher die Bezeichnung "Himmelreich" trug, haben wir dies in unserem Zwingernamen wieder aufleben lassen (du royaume des cieux = aus dem Himmelreich).